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Modul 4

Modul 4 · Netzwerkgrundlagen

Systeme finden und miteinander verbinden

In Modul 3 haben wir verstanden, welche Anwendungen miteinander kommunizieren wollen. Jetzt füllen wir das technische Fragezeichen dazwischen: Wie sind Systeme in Netzen organisiert, wie werden sie adressiert und über welche Komponenten erreichen sie einander?

LAN · WAN · Ethernet · WLANMAC · IPv4 · IPv6Switch · Router · ARP · DHCP · NAT
Ziel des Moduls: Du sollst eine Netzwerkumgebung lesen können. Nicht als Netzwerkadministrator, sondern so, dass du Adressen, Interfaces, Netzbereiche, Geräte und Beobachtungspunkte fachlich einordnen kannst.
01 · Netzwerk

Vom System zum Netzwerk

Ein Netzwerk verbindet technische Systeme. Bevor wir einzelne Pakete oder Protokolle untersuchen, müssen wir verstehen, in welcher Struktur diese Kommunikation überhaupt stattfindet.

4.1

Was ist ein Netzwerk?

Ein Netzwerk entsteht, wenn mehrere technische Systeme miteinander verbunden sind und Daten austauschen können. Dazu können Notebooks, Smartphones, Server, virtuelle Maschinen, Firewalls, Router oder andere technische Systeme gehören.

NOTEBOOK
   │
   ▼
NETZWERK
   │
   ▼
SERVER

Wichtig: Ein Netzwerk ist nicht automatisch das Internet. Bereits zwei miteinander verbundene Systeme können ein Netzwerk bilden.

4.2

LAN – Local Area Network

Ein LAN beschreibt ein lokales Netzwerk innerhalb eines begrenzten räumlichen oder organisatorischen Bereichs – zum Beispiel eine Wohnung, ein Büro, eine Dienststelle oder ein Rechenzentrum.

PC 1 ─┐
      │
PC 2 ─┼── SWITCH
      │
PC 3 ─┘
Merksatz: LAN beschreibt den lokalen Netzwerkbereich – nicht eine bestimmte Übertragungstechnik. Ein LAN kann beispielsweise Ethernet oder WLAN verwenden.
4.3

WAN – Wide Area Network

Ein WAN verbindet Netzwerke über größere Entfernungen. Auch das Internet lässt sich vereinfacht als Zusammenschluss sehr vieler miteinander verbundener Netze verstehen.

LAN A
  │
ROUTER
  │
  ├────── WAN / INTERNET ──────┐
  │                            │
ROUTER                       ROUTER
  │                            │
LAN B                        LAN C

Ein Endgerät kommuniziert dabei nicht einfach „mit dem Internet“, sondern über mehrere Netze und technische Systeme mit einem konkreten Ziel.

02 · Netzzugang

Wie ein System mit dem Netzwerk verbunden ist

Anwendungen kommunizieren nicht direkt mit einem Kabel oder Funknetz. Dazwischen liegen Betriebssystem und Netzwerkschnittstellen.

4.4

Ethernet

Ethernet ist eine der wichtigsten Technologien für kabelgebundene lokale Netzwerke.

COMPUTER
   │
NETZWERKKABEL
   │
 SWITCH

Für uns ist zunächst entscheidend: Ethernet bildet häufig die technische Grundlage der Kommunikation innerhalb eines kabelgebundenen LANs. Später werden wir Ethernet-Informationen direkt in Wireshark sehen.

4.5

WLAN

WLAN ermöglicht Netzwerkkommunikation über Funk. Aus Sicht einer Anwendung kann derselbe Dienst erreichbar sein, unabhängig davon, ob das Endgerät über Ethernet oder WLAN verbunden ist.

NOTEBOOK
    )))
    )))
ACCESS POINT
     │
     ▼
 NETZWERK
4.6

Das Netzwerkinterface

Damit ein System an einem Netzwerk teilnehmen kann, benötigt es eine Netzwerkschnittstelle – ein Netzwerkinterface. Beispiele sind Ethernet-, WLAN-, VPN- oder virtuelle Interfaces.

NOTEBOOK

├── Ethernet
├── WLAN
└── VPN

Ein Computer kann gleichzeitig mehrere Interfaces besitzen. Deshalb ist „Der Computer hat eine IP-Adresse“ häufig zu stark vereinfacht. Präziser ist: Ein Netzwerkinterface kann eine oder mehrere IP-Adressen besitzen.

03 · Adressierung

MAC und IPv4 richtig einordnen

Netzwerkkommunikation benötigt Adressierung. Dabei begegnen uns unterschiedliche Adresstypen auf unterschiedlichen technischen Ebenen.

4.7

Die MAC-Adresse

Innerhalb eines lokalen Ethernet-Netzes besitzen Netzwerkinterfaces MAC-Adressen. Eine typische Schreibweise lautet:

3C:52:82:4A:91:10

Die MAC-Adresse wird für die lokale Netzwerkkommunikation verwendet. Sie ist jedoch keine unveränderliche Personen- oder Geräteidentität: MAC-Adressen können virtualisiert, softwareseitig verändert oder zufällig erzeugt werden.

4.8

IPv4

IPv4 ermöglicht die logische Adressierung innerhalb und zwischen IP-Netzen. Eine typische Adresse sieht so aus:

192.168.10.25

Sie besteht aus vier Zahlenbereichen zwischen 0 und 255. Die Adresse besitzt Bedeutung innerhalb der jeweiligen Netzwerkstruktur – sie ist nicht lediglich ein beliebiger Name.

4.9

Private IPv4-Adressen

Für interne Netze sind private IPv4-Bereiche vorgesehen:

10.0.0.0     – 10.255.255.255
172.16.0.0   – 172.31.255.255
192.168.0.0  – 192.168.255.255

Dieselbe private Adresse kann gleichzeitig in vielen voneinander getrennten Netzen verwendet werden. 10.1.1.20 kann also in Organisation A und Organisation B existieren, ohne einen Konflikt zu erzeugen.

4.10

Öffentliche IPv4-Adressen

Öffentliche IPv4-Adressen können im öffentlichen Internet verwendet werden. Ein internes System kann unter einer privaten Adresse arbeiten, während seine Kommunikation an einem anderen Beobachtungspunkt unter einer öffentlichen Adresse erscheint.

CLIENT
192.168.1.20
     │
     ▼
ROUTER / NAT
     │
     ▼
ÖFFENTLICHE IP
     │
     ▼
 INTERNET
4.11

IP ist nicht gleich Gerät

Eine IP-Adresse kann dynamisch vergeben werden, später einem anderen Interface gehören, gemeinsam von mehreren Systemen nach außen verwendet werden oder Teil virtueller Infrastruktur sein.

09:00 Uhr  192.168.1.50 → Gerät A
14:00 Uhr  192.168.1.50 → Gerät B
Ermittlerischer Merksatz: Eine IP-Adresse ist ein technischer Hinweis innerhalb eines bestimmten Kontexts – kein automatischer Identitätsbeweis. Zeitpunkt, Beobachtungspunkt und Netzkontext gehören zur Bewertung dazu.
04 · Netzstruktur

Netze strukturieren und verbinden

Ein System muss unterscheiden können, ob ein Ziel im eigenen lokalen Netz liegt oder über andere Netze erreicht werden muss.

4.12

Was ist ein Subnetz?

Ein großes Netzwerk kann in kleinere logische Netzbereiche – Subnetze – aufgeteilt werden.

NETZ A
192.168.10.x

    ROUTER

NETZ B
192.168.20.x

Die entscheidende Frage lautet: Liegt mein Kommunikationspartner in meinem eigenen Netz oder in einem anderen?

4.13

Netzmaske und Präfix

Bei IPv4 hilft die Netzmaske beziehungsweise Präfixlänge dabei, den Netzwerkanteil zu erkennen.

IP-Adresse:  192.168.10.25
Netzmaske:   255.255.255.0
Kurzform:    192.168.10.25/24

Für dieses Modul musst du keine komplizierten Subnetzberechnungen durchführen. Entscheidend ist das Prinzip: Netzmaske und Präfix helfen zu bestimmen, welche Ziele lokal und welche außerhalb des eigenen Netzes liegen.

4.14

Default Gateway

Liegt ein Ziel außerhalb des eigenen lokalen Netzes, benötigt der Computer einen nächsten Ansprechpartner – typischerweise das Default Gateway.

CLIENT
192.168.10.25
     │
     ▼
DEFAULT GATEWAY
192.168.10.1
     │
     ▼
ANDERE NETZE
Merksatz: Das Default Gateway ist der nächste Kommunikationspunkt für Ziele außerhalb des eigenen lokalen Netzes.
4.15

Der Switch

Ein Switch verbindet Teilnehmer innerhalb lokaler Ethernet-Strukturen. Vereinfacht lernt er, über welche Anschlüsse bestimmte MAC-Adressen erreichbar sind.

PC A ──────┐
           │
PC B ─── SWITCH ─── SERVER
           │
PC C ──────┘
4.16

Der Router

Ein Router verbindet unterschiedliche IP-Netze miteinander.

192.168.10.0/24
       │
       ▼
     ROUTER
       │
       ▼
192.168.20.0/24

Moderne Geräte können mehrere Funktionen kombinieren. Ein typischer Heimrouter kann gleichzeitig Router, Switch, WLAN Access Point, DHCP-Server, NAT-System und Firewall sein. Das physische Gerät und seine Funktionen dürfen deshalb nicht verwechselt werden.

05 · Lokale Netzdienste

ARP, DHCP und NAT zusammendenken

Jetzt verbinden wir logische IP-Adressierung mit lokaler Übertragung und automatischer Netzwerkkonfiguration.

4.17

ARP – Wer hat diese IPv4-Adresse?

Ein System kennt möglicherweise die IPv4-Adresse eines lokalen Kommunikationspartners, benötigt für die Ethernet-Übertragung aber dessen MAC-Adresse. ARP – Address Resolution Protocol – hilft bei dieser Zuordnung.

Bekannt:
192.168.10.50

Gesucht:
MAC-Adresse
4.18

IP zu MAC im lokalen Netzwerk

Vereinfacht fragt ein System im lokalen Netz: „Wer hat 192.168.10.50?“ Das passende Interface antwortet mit seiner MAC-Adresse.

IP-ADRESSE
↓ logische Netzwerkadressierung

MAC-ADRESSE
↓ lokale Ethernet-Adressierung

ARP beantwortet dabei nicht, welcher Mensch eine Adresse nutzt. Es hilft technisch dabei, eine lokale IPv4-Adresse einer Netzwerkschnittstelle zuzuordnen.

4.19

DHCP – automatische Konfiguration

Ein Endgerät benötigt unter anderem IP-Adresse, Netzmaske und häufig ein Default Gateway. DHCP kann diese Netzwerkkonfiguration automatisch bereitstellen.

NEUES GERÄT
     │
     ▼
„Ich brauche Netzwerkkonfiguration.“
     │
     ▼
DHCP-SERVER
     │
     ▼
IP · Netzmaske · Gateway · weitere Parameter

DHCP macht den Zeitbezug besonders wichtig: Dieselbe IP-Adresse kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschiedlichen Geräten beziehungsweise Interfaces zugeordnet sein.

4.20

NAT – Adressen zwischen Netzen übersetzen

NAT – Network Address Translation – kann private IPv4-Kommunikation beim Übergang in andere Netze auf eine andere sichtbare Adresse umsetzen.

CLIENT
192.168.1.25
     │
     ▼
NAT / ROUTER
     │
     ▼
198.51.100.20
     │
     ▼
 INTERNET
Beobachtungspunkt: Vor NAT kann 192.168.1.25 sichtbar sein, danach 198.51.100.20. Beide Beobachtungen können denselben Kommunikationsvorgang beschreiben.
06 · IPv6

IPv6 erkennen und grundlegend lesen

IPv6 erweitert den Adressraum erheblich und bringt eigene Mechanismen mit. Für den Einstieg geht es um Erkennen, Lesen und Einordnen – nicht um tiefe Administration.

4.21

Warum IPv6?

IPv4 bietet nur eine begrenzte Anzahl möglicher Adressen. IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen und stellt damit einen sehr viel größeren Adressraum bereit.

IPv4:  192.168.1.25
IPv6:  2001:db8:1234:5678:abcd:ef01:2345:6789
4.22

IPv6-Schreibweise

IPv6-Adressen werden hexadezimal geschrieben. Führende Nullen können weggelassen und zusammenhängende Nullbereiche mit :: verkürzt werden.

Lang:
2001:0db8:0000:0000:0212:34ff:fe56:7890

Kompakt:
2001:db8::212:34ff:fe56:7890
4.23

IPv6-Präfix

Auch IPv6-Adressen besitzen einen Netzanteil. Ein Beispiel ist:

2001:db8:1234:5678::/64

Das /64 beschreibt die Länge des Netzwerkpräfixes. Das Grundprinzip „Netzanteil plus weiterer Adressanteil“ kennen wir bereits von IPv4.

4.24

Link-local

IPv6-Link-local-Adressen beginnen typischerweise mit fe80:: und dienen der Kommunikation innerhalb des lokalen Links.

fe80::7c2a:91ff:fe12:3456

Ein Interface kann gleichzeitig eine Link-local-Adresse und weitere IPv6-Adressen besitzen.

4.25

IPv4 und IPv6 parallel

IPv6 hat IPv4 nicht schlagartig ersetzt. Moderne Systeme verwenden häufig beide Protokollfamilien parallel – oft als Dual Stack bezeichnet.

INTERFACE
├── IPv4: 192.168.10.25
├── IPv6: 2001:db8:1234:10::25
└── IPv6 Link-local: fe80::1234:5678
Für Auswertungen wichtig: Wer ausschließlich nach IPv4 sucht, kann Kommunikation über IPv6 übersehen.
4.26

Neighbor Discovery konzeptionell

IPv6 verwendet nicht einfach ARP. Stattdessen übernimmt Neighbor Discovery unter anderem Aufgaben bei der Erkennung lokaler Nachbarn und der Netzumgebung.

IPv4  → ARP
IPv6  → Neighbor Discovery

Die konkreten Nachrichten und Protokolldetails betrachten wir später. Hier zählt das Konzept.

07 · Segmentierung & Sichtbarkeit

Physische Nähe ist nicht gleich logische Nähe

Professionelle Netze werden strukturiert und getrennt. Zum Abschluss sehen wir erstmals, wie bekannte Adressen in echten Netzwerkdaten auftauchen.

4.27

VLAN – ein Switch, mehrere logische Bereiche

Mit VLANs – Virtual Local Area Networks – können Systeme logisch voneinander getrennt werden, obwohl sie an derselben physischen Switch-Infrastruktur angeschlossen sind.

             SWITCH
          /     |      \
         /      |       \
     VLAN 10  VLAN 20  VLAN 30
     Clients   Server   Admin
Merksatz: Physische Nähe bedeutet nicht automatisch logische Netzwerknähe.
4.28

Netzwerksegmentierung

Segmentierung teilt größere Netze in kleinere Bereiche. Benutzer-, Server-, Administrations-, Gäste- oder Testnetze können voneinander getrennt werden.

CLIENT-NETZ
    │
    ▼
ROUTING / FIREWALL
    │
    ▼
SERVER-NETZ

Zwei Systeme innerhalb derselben Organisation müssen deshalb nicht direkt miteinander kommunizieren können. Die Architektur bestimmt, welcher Kommunikationsweg überhaupt möglich ist.

4.29

Erster Wireshark-Blick: Ethernet und IP

Wireshark kann Netzwerkverkehr aufzeichnen und einzelne Pakete sichtbar machen. Noch analysieren wir keine komplexen Protokolle. Wir suchen nur nach Dingen, die wir bereits kennen.

Ethernet
├── Source MAC
└── Destination MAC

IP
├── Source IP
└── Destination IP

Die erste wichtige Frage lautet dabei: An welchem Netzwerkinterface und an welchem Beobachtungspunkt wurde aufgezeichnet? Ein Mitschnitt auf dem falschen Interface kann den relevanten Verkehr vollständig verfehlen.

08 · Denkfallen

Vier Aussagen, die technisch zu kurz greifen

Öffne alle vier Karten. Entscheidend ist nicht das Auswendiglernen, sondern die saubere Trennung zwischen technischer Beobachtung und Schlussfolgerung.

0 von 4 erkundet
09 · Gesamtmodell

Vom Client zum Zielsystem

Baue den Netzwerkpfad Schritt für Schritt auf. Das Modell ist bewusst vereinfacht und verbindet die zentralen Begriffe dieses Moduls.

CLIENT / ANWENDUNG
NETZWERKINTERFACE
LOKALES NETZ / SWITCH
GATEWAY / ROUTER
WEITERES NETZ
ZIELSYSTEM
Wichtig: Wo du diesen Ablauf beobachtest, bestimmt, welche Adressen und Informationen du sehen kannst. Vor und nach NAT kann derselbe Vorgang unterschiedlich aussehen.
10 · Praxis

Netzwerkbegriffe sicher zuordnen

Ordne die Aussagen den passenden Begriffen zu. Alle acht Zuordnungen müssen korrekt sein.

Netzgeräte

Verbindet primär Teilnehmer innerhalb einer lokalen Ethernet-Struktur.
Verbindet unterschiedliche IP-Netze miteinander.

Adressierung

Adresse, die insbesondere für lokale Ethernet-Kommunikation relevant ist.
Logische Adresse für Kommunikation innerhalb und zwischen IP-Netzen.

Lokales oder entferntes Ziel?

192.168.50.80 liegt für 192.168.50.23/24 im selben Netz.
192.168.60.80 liegt für 192.168.50.23/24 außerhalb des lokalen Netzes.

Lokale Hilfsmechanismen

Hilft bei IPv4, eine lokale IP-Adresse einer MAC-Adresse zuzuordnen.
Kann einem Endgerät automatisch IP-Konfiguration bereitstellen.
11 · Wissenscheck

Wissenscheck – Modul 4

Für den vollständigen Modulabschluss müssen alle zwölf Antworten korrekt sein.

1. Was beschreibt ein Netzwerk am treffendsten?
2. Welche Aussage zum Netzwerkinterface ist richtig?
3. Welche Adresse ist eine private IPv4-Adresse?
4. Was ist bei der Bewertung einer beobachteten IP-Adresse besonders wichtig?
5. Welche Komponente verbindet unterschiedliche IP-Netze?
6. Wozu dient ein Default Gateway?
7. Welche Aufgabe erfüllt ARP grundsätzlich?
8. Was ermöglicht DHCP typischerweise?
9. Warum können vor und nach einem Router unterschiedliche IPv4-Adressen für denselben Vorgang sichtbar sein?
10. Was kennzeichnet eine IPv6-Link-local-Adresse typischerweise?
11. Welche Aussage zu VLANs ist richtig?
12. Was sollte beim ersten Wireshark-Blick zuerst geklärt werden?
12 · Transfer & Abschluss

Das Fragezeichen zwischen Client und Server ist kleiner geworden

Nach Modul 3 wussten wir, welche Anwendungen miteinander kommunizieren wollen. Nach Modul 4 können wir die beteiligte Netzwerkstruktur erstmals fachlich einordnen.

CLIENT-ANWENDUNG
NETZWERKINTERFACE · MAC · IP
LOKALES NETZ · SWITCH
DEFAULT GATEWAY · ROUTER · ggf. NAT
WEITERE NETZE
ZIELSYSTEM · SERVER-ANWENDUNG
Zum Mitnehmen: Netzwerkdaten sind nie losgelöst von Infrastruktur, Zeitpunkt und Beobachtungspunkt zu interpretieren. IP-Adresse, MAC-Adresse, Interface, Subnetz, Routing und NAT beschreiben unterschiedliche Teile desselben technischen Vorgangs.

Als Nächstes wechseln wir von der Netzstruktur zum eigentlichen Kommunikationsvorgang: Protokolle, Schichten, Header, Payload, Routing, TCP, UDP, ICMP und Ports.

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